So, hier kommt ein Recording für den Konfluenzpunkt. Ich bin gestartet aus Uckeritz mit dem Fahrrad. Erstmal hat der Weg alles geboten, was Wege in Mecklenburg bieten: von Sand über Kopfsteinpflaster über fahrradfreundliche LPG-Platten.
Schöne Fahrradtour übers platte Land und dann in dem Ortsnamen, den ich immer nachgucken muss, ist ein gelbes Haus mit Schafis vorne dran. Da geht’s dann ab in den Wald, dass der Weg dann aufhört an der T-Kreuzung und da dann nach rechts. So, und da war die spannende Frage: Wie weit komme ich ran? Der Wald ist ziemlich dicht mit viel Unterholz und Es war extrem matschig und nass und schlammig, weil der Schnee gerade weggetaut war, der bis vor kurzem da gelegen hatte. Wahrscheinlich ist es in der trockenen Jahreszeit besser, ein bisschen vorher schon links abzubiegen, wo da der Hochstand steht, siehe Foto.
Ich bin aber weiter, noch ein bisschen weiter mit dem Fahrrad gefahren, so auf die Höhe des Punktes, und dann habe mich zu Fuß durchs Unterholz geschlagen. Auf Tierspuren, durch Trampelpfade, durch Matsch, vorbei einer kleinen Schonung und hatte dann zwischendurch, weil es immer doller anfing zu stinken nach Tier und alles aufgewühlt war, das schon scheiße, es ist schon Dämmerung, wenn jetzt hier die Wildschweine kommen, was mache ich dann? Also zack, zack, zack. Und der Punkt selber, der ist eigentlich auf einer großen Wiese, vielleicht kommt man auch von der Wiese von der anderen Seite ganz gut ran. Dort dann so hinter so einem kleinen Bachlauf oder so einem Drainagebach, glaube ich, von dem Feld.
Also der war eigentlich ganz gut, weil da war der Wald nicht so dicht bewachsen. Aber leider war mein Rückweg— ich dachte, ich nehme jetzt mal einen anderen Weg, aber der war auch komplett im Schmodder, nass, Matsch, Morast. Aber ich habe es gut geschafft und musste dann die 18 Kilometer noch mal in Vollgas zurückradeln, weil es schon langsam dunkel wurde. Aber ja, Sehr schöner Punkt, sehr typisch mecklenburgisch.
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